Nasale Polypektomie (Entfernung der Nasenpolypen)

Die Nasenpolypen sind gutartige Wucherungen der Schleimhaut. Sie wachsen aus den Nasennebenhöhlen in die Nasenhaupthöhle und behindern die Nasenatmung. Der Patient atmet dann vornehmlich durch den Mund.

Die gefilterte Atemluft belastet die Schleimhaut der unteren Atemwege.

Symptome für Nasenpolypen sind eine behinderte Nasenatmung, Schnarchen, häufige Infektionen der unteren Atemwege, chronische Bronchitis, Asthma bronchiale.

Die Nasenpolypen entstehen durch eine chronische Entzündung in den Nasennebenhöhlen. Oft sind Allergien ursächlich, die mitbehandelt werden müssen.

Solange die Nasenpolypen keine größeren Beschwerden bereiten, ist eine Entfernung nicht zwingend notwendig. Durch cortisonhaltige Nasensprays kann ein Wachstum verhindert werden. Ist die Nasenatmung jedoch dauerhaft behindert und treten o.g. Symptome auf, sollten die Polypen entfernt werden.

Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Der Eingriff erfolgt durch die Nasenlöcher mit Spezialinstrumenten oder dem Laser. Es kann zu Blutungen kommen, die eine Nasentamponade notwendig machen. Nach der Operation besteht eine sofortige Besserung der Nasenatmung.

Die Nasenpolypenentfernung ist eine ambulante Operation und erfolgt in der operativen Tagesklinik.

Die Nachbehandlung des Patienten erfolgt durch den jeweiligen HNO-Facharzt in seiner Praxis.